Ob Berufsfeuerwehren, Betriebsfeuerwehren oder Werkfeuerwehren, wenn es um den vorbeugenden Brandschutz geht, tickt die Welt oftmals noch analog. In dieser Webinar-Aufzeichnung präsentiert hhpberlin und Esri, welche Synergien GIS und BIM im vorbeugenden Brandschutz liefern.

Es gibt Bereiche, in denen digitale Workflows echte Synergien bilden. Ein zentraler Bereich ist die digitale Zusammenarbeit im vorbeugenden Brandschutz: Von der Bauplanung bis zur Genehmigung und (Regel-) Prüfung.

Durch moderne und leistungsfähige Softwarelösungen von Esri werden raumbezogene Daten einfach in Ihre vorhandenen Arbeitsprozesse integriert. Das umfassende Dienstleistungsangebot unseres Partners hhpberlin ermöglicht Ihnen schnell und unkompliziert Ihre Feuerwehrpläne zu prüfen und zu georeferenzieren sowie BIM-Modelle in ein ArcGIS zu überführen.

Die Trendthemen GIS und BIM stehen für die Digitalisierung der Baubranche. Für den Brandschutz und ganz konkret für die Feuerwehrpläne bieten die neuen Arbeitsmethoden und Lösungen wertvolle Potentiale und Chancen:

„Ein PDF auf dem iPad ist nur leichter, nicht schlauer!“ (Stefan Truthän, hhpberlin)


Diese These bekräftigt in ihrer Aussage den Status Quo der Feuerwehrpläne. In aller Regel werden die Feuerwehrpläne noch analog in Papier übergeben und genutzt. In einigen Beispielen finden aber auch erste Verwendungen von Tablets mit Feuerwehrplänen in PDF statt. Dabei ist der Informationsgehalt identisch. Eine wirklich verlässliche Entscheidungsgrundlage für den Einsatz der Feuerwehr sind die derzeitigen Feuerwehrpläne in der Regel leider nicht, da der zum Zeitpunkt des Brandfalls tatsächlich vorhandene Zustand des Gebäudes sowie dessen Erschließung nicht zwangsläufig abgebildet ist. Ein Beispiel hierzu sind Wartungsarbeiten am Hydrantennetz oder auch temporär durch Baustellen zugestellte Flächen für die Feuerwehr.

Durch den Einsatz von georeferenzierten, digitalen Feuerwehrplänen sowie der Implementierung von Informationen in Echtzeit ergeben sich konsistente und aktuelle Entscheidungsgrundlagen. Die Informationen sind ohnehin vorhanden, sie müssen nur nachhaltig eingesetzt bzw. zur Verfügung gestellt werden. Die Informationen zu den Gebäuden könnten bspw. aus einem BIM-Modell kommen. Das Gebäudedatenmodell kann als Informationssilo der Planungsergebnisse angesehen werden und wichtige Informationen für die Feuerwehr bereitstellen.
Es wäre bedauerlich, diese Daten ungenutzt zu lassen. Ebenso können Informationen, die durch Erfahrungen aus dem Lebenszyklus wie Betrieb, Begehungen, und Feuerwehreinsätze entstehen, in die Datenumgebung bzw. das Gebäudedatenmodell eingespeist werden, um den Informationsgehalt weiter zu stärken. Eine Herausforderung ist jedoch sicherlich die Konsolidierung auf das für die Einsatzkräfte erforderliche bzw. sinnvolle Minimum der Informationen sowie deren Darstellung. Hierzu finden bereits einige Erprobungen gemeinsam mit den Praxisanwender*innen statt.

Mit dem ArcGIS System und den Daten der hhpberlin DatenTankstelle powered by BuildingMinds ergänzen sich zwei Plattformen für den sicheren und gemeinschaftlichen Informationsaustausch.


Autoren:
Stefan Truthän, Geschäftsführer (hhpberlin) und
Tim Obermeyer, Sachverständiger Brandschutz und BIM Experte (hhpberlin)

Erfahren Sie mehr:

Kontakt: hhpberlin Ingenieure für Brandschutz GmbH
Email: servicedesk@hhpberlin.de
Webseite: hhpberlin.org

Weitere Informationen finden Sie unter Feuerwehr | Esri Deutschland

Email: info@esri.de


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