Mit Drone2Map for ArcGIS bietet Esri eine Software an, die Bilddaten aus Dronenbefliegungen in GIS-Datenprodukte umsetzt. Die Ergebnisse können die beflogene Region in 2D als Orthomosiak oder in 3D als Punktwolke oder auch texturiertes Mesh darstellen und in einen geographischen Raum bringen.

Seit der Version 2.0 stellt sich die Software in neuem Kleid vor. Die Bedienoberfläche folgt dem Konzept von ArcGIS Pro um eine möglichst schnelle Einarbeitung zu ermöglichen. Das macht sich auch beim Management der Pass- und Verknüpfungspunkte bemerkbar. Aber auch bei den internen Analyse-Werkzeugen ist die Verwandschaft zu ArcGIS Pro erkennbar. So wurde mit Drone2Map 2.1 eine Galerie zur Erstellung von Höhen- und Spektralprofilen eingeführt, die aus ArcGIS Pro bereits bekannt ist.

Das neue Profil-Werkzeug erleichtert die Datenerkundung.

Eine besonders nützliche funktionale Ergänzung ist der Kamera-Modell-Editor. Die bestehenden Kameramodelle können durch zusätzliche Kalibrierungsparameter verbessert und existierende Modelle importiert werden – ein klarer Schritt in Richtung schnellerer Prozessierung und verbesserter Genauigkeit.

Der Kamera-Editor erlaubt die Verbesserung und den Import von Kameramodellen.

Desweiteren hält mit der Version 2.1 die bereits vermisste Inspektionsvorlage wieder Einzug in die Software – besonders nützlich für die Anwender, die den Zustand singulärer Projekte wie z.B. Baustellen, Industrieanlagen oder Brücken mit Dronenflügen genauer untersuchen wollen und den geographischen Kontext dazu nicht missen möchten.

Die deutschen und französischen Sprachpakete werden im Laufe des März zur Verfügung stehen.