Irma in Pro

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Geodatenmanagement, Bilddaten

Hurrikan Irma hat zwischen dem 4. und 14. September schwerste Schäden in der Karibik und Florida angerichtet. Er gilt als einer der stärksten Hurrikans überhaupt seit Beginn der Aufzeichnungen.

Wie lassen sich solche Ereignisse darstellen, um etwa eine Schadensabschätzung vornehmen zu können? Kein Problem mit ArcGIS Pro!

Ideal geeignet sind für solche Zwecke multidimensionale Daten, die mehrere Variablen über die Zeit speichern können. Die Firma Meteomatics aus der Schweiz stellte freundlicherweise solche Daten bereit, Daten zur Windgeschwindigkeit, -stärke und -richtung. Über das ArcGIS Werkzeug „NetCDF-Raster-Layer erstellen“ lassen sich die Daten schnell in ArcGIS Pro bringen. Mit Hilfe des Vektorfeld-Renderers können die Daten zur Windstärke und-richtung als Pfeil-Vektoren angelegt werden.

Hurrikan Irma auf seinem Weg nach Florida. Jose folgt.

Über das Zeitfeld der netCDF-Daten können die Daten schließlich mit dem Zeitschieberegler animiert werden.

Meteomatics liefert übrigens standardmäßig ECMWF-Modelldaten aus, das alternative, amerikanische GFS-Modell schneidet hier deutlich schlechter ab.