Mit dem ArcGIS Online Release im April gibt es einige interessante Neuerungen in den Story Maps. Neben neuen Map-Tour-Layout-Optionen, dem Drucken von Story Maps oder der Editierung von Karten innerhalb des Story Map Cascade-Builders, macht dieses Release Story Maps sicherer.

Map Tour

Für das Map Tour Template gibt es nun die neue Layout-Option „Seitenbereich“. Das bedeutet: eine Titelseite, deutlich mehr Platz für Fotos sowie neue Karten-Marker. Das neue Layout gilt nicht nur für neue Story Maps, sondern bestehende Story Maps können mit dem neuen Layout aktualisiert werden.

Abbildung 1: Das neue Layout „Seitenbereich“ am Beispiel der Story Map „Charles Darwin und die Weltreise der HMS Beagle“

Map Series

Der Story Map Series Builder bietet nun die Möglichkeit, Story-Aktionen (bislang nur in Map Journal) zu erstellen. Story-Aktionen sind interaktive Links innerhalb der Geschichte, über die zum Beispiel das Medium (etwa von Bild zu Karte) gewechselt oder die angezeigte Karte verändert werden kann (Layers an-/ausschalten, Pop-Up zeigen, Kartenausschnitt verändern).

Abbildung 2: Die Werkzeugleiste „Story-Aktionen“

 

Beispiele für einfache Story-Aktionen finden Sie in dieser Story Map über Feuchtbiotope.

 

Cascade

Karten können nun direkt im Cascade-Builder erstellt und editiert werden.

Abbildung 3: Erstellen einer Karte in Story Map Cascade

Außerdem können Story Map Cascade-Storys nun gedruckt oder als PDF exportiert werden. Die Schaltfläche zum Drucken findet man im Bereich „Freigeben“ (ganz rechts in der Kopfzeile). Mit den Druckfunktionen des Browsers kann man auswählen, ob eine gedruckte Version oder eine PDF-Datei erstellt werden soll.

Abbildung 4: Drucken einer Story Map Cascade

 

Unsichere Inhalte (HTTP)

Es stehen nun Werkzeuge zur Verfügung, mit denen unsichere Inhalte (HTTP) in Storys gefunden und ausgetauscht werden können.

Abbildung 5: Story Map Cascade Builder weißt auf unsicheren Inhalt hin

Achtung! Ab der ArcGIS Online Aktualisierung im Juni 2018 wird die Verwendung von HTTPS in Story Maps dann verpflichtend. Dies bedeutet, dass auf eine Story Map und alle zugehörigen Inhalte (Bilder, Layer, eingebettete Apps und Websites) über HTTPS-Links anstelle von HTTP-Links zugegriffen werden muss. Über „Eigene Storys“ können heute schon Story Maps auf unsicheren Inhalt hin durchsucht werden.

Abbildung 6: Diese Story Map enthält Bilder, die über HTTP verlinkt sind

 

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