Dreidimensionale Geodaten lassen sich aus Laserscan-Befliegungen oder eigenen Modellierungen erstellen. Sie können aber auch mittels photogrammetrischer Verfahren erzeugt werden. Dabei kommen seit einigen Jahren nicht mehr nur von Flugzeugen, sondern auch von unbemannten Koptern getragene Aufnahmesysteme in Betracht.

Überlappende Bilder werden in Drone2Map über Tausende von Bildpunkten miteinander zum Bildverbund verknüpft, um daraus Orthomosaike zu rechnen, in denen Längen und Flächen genau gemessen werden können. Die stereoskopischen Informationen aus der Überlagerung werden in 3D-Daten umgesetzt. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Bilddaten GPS-Lagekoordinaten haben.

Das Kurzvideo gibt einen Einblick in die Möglichkeiten und Workflows mit Drone2Map:

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Die Ergebnisse lassen sich einfach aus der Software heraus in die ArcGIS Plattform bringen und für andere bereitstellen oder lokal weiterverwenden. Orthomosaike und digitales Oberflächenmodell (DSM) liegen als GeoTiff-Dateien vor, die 3D Punktwolken lassen sich im LAS-, PLY- oder XYZ-Format exportieren, und auch für die texturierten 3D-Ausgaben stehen neben dem Esri Scene Layer Package weitere Exportformate bereit.

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Mit Drone2Map for ArcGIS lassen sich schnell und einfach Orthomosaike (oben) oder 3D-Punktwolken (unten) generieren und in die ArcGIS Plattform bringen

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Solche Daten können für Sichtbarkeitsanalysen, Modellierungen oder Volumenberechnungen verwendet werden. Mit Verfahren zur Bildauswertung können auch thematische Layer erzeugt werden.

Weitere Informationen zur Software finden sich in dem ArcGIS Blog-Beitrag  „UAV to GIS“ , der noch zur Beta-Version veröffentlicht wurde. Eine detaillierte Produktdokumentation liegt ebenfalls vor. Interessant sind auch die Hinweise im interaktiven ArcGIS Imagery Book.

Drone2Map ist derzeit in Version 1.0.1 über My Esri erhältlich, die als Premium App lizenzpflichtig ist.

 

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