ArcGIS hat sich in den vergangenen fünf Jahren grundlegend verändert. Durch vereinfachte Benutzeroberflächen, No-Code- und Low-Code-Werkzeuge, browserbasierte Analysen, optimierte Lizenzmodelle und den Einsatz von KI-Assistenten macht Esri GIS-Technologie heute für deutlich mehr Nutzende zugänglich. Der Beitrag zeigt, wie sich ArcGIS von 2021 bis 2026 entwickelt hat und warum leistungsstarke GIS-Funktionen heute einfacher nutzbar sind als je zuvor.
Wie Esri ArcGIS vereinfacht hat
Die vergangenen fünf Jahre markieren die nachhaltigste und systematischste Vereinfachungsinitiative in der Geschichte von ArcGIS. Dabei handelte es sich weder um ein einzelnes, grundlegendes Rebranding noch um eine umfassende Neugestaltung der Systemarchitektur, bei der bestehende Arbeitsabläufe aufgegeben wurden. Stattdessen war es ein kontinuierliches Engagement, das sich von Release zu Release fortgesetzt hat, um Hürden auf vielfältige Weise zu reduzieren: in der Benutzeroberfläche, im Lizenzmodell, bei der Erstellung von Apps, bei der Durchführung von Analysen und in der Art und Weise, wie Nutzende mit der Software interagieren.
Das Ergebnis ist eine GIS-Plattform, die heute auf allen Ebenen einer Organisation deutlich einfacher zu nutzen ist als noch vor fünf Jahren, ohne dabei die Tiefe und Leistungsfähigkeit einzubüßen, die ArcGIS überhaupt erst so wertvoll machen.
Hier ist die Geschichte, wie es dazu gekommen ist.
Das Muster hinter dem Fortschritt
Betrachtet man die Releases der vergangenen fünf Jahre, wird deutlich, dass die Geschichte der Vereinfachung nicht auf einer einzelnen Innovation beruht, sondern auf einer mehrschichtigen und konsequent verfolgten Strategie. Bei Esri haben wir Einfachheit gleichzeitig über verschiedene Ansätze vorangetrieben.
Der erste Ansatz ist die Vereinfachung der Benutzeroberfläche. Dazu gehören die kontinuierliche Reduzierung visueller Unruhe, die Einführung klarerer Symbole und Formen, die Entlastung von Menübändern und Bedienfeldern sowie die Neugestaltung von Arbeitsabläufen, sodass häufige Aufgaben mit weniger Schritten erledigt werden können. Diese Arbeit mag nicht spektakulär erscheinen, ihre Auswirkungen sind jedoch erheblich. Sie zeigt sich in allen wichtigen Anwendungen, von Map Viewer über ArcGIS Pro bis hin zu ModelBuilder.
Der zweite Ansatz ist das No-Code- und Low-Code-Ökosystem. Dazu gehören die kontinuierlichen Investitionen in Werkzeuge wie Experience Builder, Instant Apps, StoryMaps und Dashboards, die es allen ermöglichen, Anwendungen zu erstellen, nicht nur Entwickler:innen. Dieses Engagement hat nie nachgelassen. Allein Experience Builder erhielt zwischen 2021 und Anfang 2026 mehr als zwanzig größere Updates.
Der dritte Ansatz ist die Demokratisierung von Analysen. Dabei werden leistungsfähige räumliche Analyseverfahren aus spezialisierten Werkzeugen, die ausschließlich auf Desktop-Systemen verfügbar sind, in browserbasierte Oberflächen überführt, die für alle Mitarbeitenden einer Organisation zugänglich sind. Die Entwicklung vom Analysis-Widget in Experience Builder (2023) über die allgemeine Verfügbarkeit von ModelBuilder in ArcGIS Online (2025) bis hin zur Veröffentlichung von ModelBuilder-Web-Tools (2026) zählt zu den bedeutendsten Beispielen dieser Vereinfachung.
Der vierte Ansatz ist die Vereinfachung von Administration und Lizenzierung. Änderungen wie die Überarbeitung der Benutzertypen im Jahr 2024 haben die Bereitstellung und Verwaltung von ArcGIS innerhalb von Organisationen vereinfacht. Dadurch wird GIS für mehr Mitarbeitende zugänglich, ohne dass umfangreiche Konfigurationen durch Administrator:innen erforderlich sind. Parallel dazu haben wir das Produktportfolio gestrafft, Angebote konsolidiert und Einstiegshürden abgebaut. Dadurch können Nutzende die benötigten Funktionen und Inhalte leichter verstehen, darauf zugreifen und anwenden, ohne sich mit unnötiger Komplexität auseinandersetzen zu müssen.
Der fünfte Ansatz ist die KI-gestützte Interaktion. Die Zahl der Schnittstellen auf Basis natürlicher Sprache wächst kontinuierlich. Dadurch können Nutzende beschreiben, was sie erreichen möchten, anstatt sich durch Funktionen und Werkzeuge navigieren zu müssen. Dies ist die jüngste und am schnellsten fortschreitende Dimension der Vereinfachung und zeigt deutlich, wohin sich die Nutzererfahrung entwickelt.
Werfen wir nun einen Blick auf einige Details dieser Entwicklung im Laufe der Jahre.
2021–2023 – Ein neuer Map Viewer und die No-Code-App-Revolution
Die aktuelle Transformation begann sichtbar im Jahr 2021 mit der Einführung des neu gestalteten ArcGIS Online Map Viewers. Unsere Produktdesigner:innen haben über Jahre hinweg das Feedback der Nutzenden ausgewertet, die die überladene Benutzeroberfläche des bisherigen Map Viewers kritisiert hatten. Die neue Version spiegelt daher eine grundlegende Neuausrichtung wider, wie sich die Erstellung und Bearbeitung von Karten anfühlen sollte.
Zu den Verbesserungen der Benutzeroberfläche gehören ein Layer-Switcher, mit dem Nutzende mehrere Layer schnell hintereinander konfigurieren können, ohne den Mauszeiger über den gesamten Bildschirm bewegen zu müssen, ein Vollbildmodus, der die Benutzeroberfläche vollständig ausblendet, wenn eine ungestörte Kartenansicht benötigt wird, sowie eine allgemeine Neuorganisation der Oberfläche, durch die häufig genutzte Funktionen leichter und vorhersehbar zugänglich sind.
Der neue Map Viewer lässt sich schneller bedienen. Sein Layout orientiert sich daran, wie Menschen tatsächlich arbeiten, und nicht daran, wie die zugrunde liegende Technologie strukturiert ist.
Das umfassendere No-Code- und Low-Code-Ökosystem basiert auf vier zentralen Werkzeugen: ArcGIS Instant Apps, ArcGIS Dashboards, ArcGIS StoryMaps und ArcGIS Experience Builder. Jedes dieser Werkzeuge richtet sich an eine andere Gruppe von Anwendenden, die keine Entwickler:innen sind.
Dazu gehören Personen, die eine einfache, interaktive Karte erstellen und teilen möchten, operative Führungskräfte, die Live-Daten auf einem Bildschirm überwachen wollen, Kommunikator:innen, die Geschichten mithilfe geografischer Informationen erzählen möchten, sowie Anwendende, die eine vollständig individuelle, mehrseitige Webanwendung erstellen möchten.
Gemeinsam decken diese Werkzeuge nahezu alle Anwendungsfälle ab, für die früher individuelle Softwareentwicklungen oder tiefgehende GIS-Fachkenntnisse erforderlich waren.
2024 – Vereinfachte Lizenzierung, Produkte und Benutzeroberflächen
Wenn es in den Jahren 2021 bis 2023 darum ging, die Werkzeuge zu entwickeln, dann stand 2024 im Zeichen des Abbaus von Hürden beim Zugang zu diesen Werkzeugen.
Im Jahr 2024 haben wir die ArcGIS-Benutzertypen grundlegend überarbeitet, um erweiterte Funktionen für Desktop-, Web- und mobile Umgebungen bereitzustellen. Ziel war es, den Nutzenden mehr Unterstützung und Flexibilität zu bieten, damit sie von überall und auf jedem Gerät arbeiten können. Dies ist Vereinfachung auf organisatorischer Ebene. GIS-Administrator:innen müssen sich nicht länger durch komplexe Berechtigungsmatrizen arbeiten, um herauszufinden, worauf neue Mitarbeitende zugreifen können. Die am häufigsten benötigten Funktionen stehen standardmäßig zur Verfügung.
Auf Produktseite führte die 2024er-Version von Experience Builder den Express-Modus ein, eine vereinfachte Oberfläche zur App-Erstellung, die die Anzahl der Entscheidungen reduziert, die Nutzende treffen müssen, um von einer leeren Arbeitsfläche zu einer funktionierenden Anwendung zu gelangen. Dies hat dazu beigetragen, dass Experience Builder zu einem der am häufigsten genutzten Produkte von Esri geworden ist, da immer mehr Anwendungen erstellt und von einem breiteren Publikum genutzt werden.
Mit dem Release von ArcGIS Pro im vierten Quartal 2024 wurde zudem das vereinfachte Menüband (Simplified Ribbon) als Option eingeführt. Es reduziert die visuelle Komplexität des ArcGIS-Pro-Arbeitsbereichs, indem es eine kompakte Ansicht des Menübands mit leicht erkennbaren Symbolen bereitstellt. Power-User:innen erhalten dadurch die zusätzliche Bildschirmfläche, die sie sich gewünscht haben, ohne dass der vollständige Funktionsumfang verborgen wird.
Auch die Verwaltung von Bedienfeldern wurde verbessert. Für jedes Panel wurden Symbole eingeführt, sodass diese leichter erkannt und voneinander unterschieden werden können. Genau solche Änderungen hatten langjährige ArcGIS-Pro-Nutzende über viele Jahre hinweg gefordert. Sie spiegeln dieselbe Philosophie wider, die die Vereinfachung der gesamten Plattform vorantreibt: den Menschen zuzuhören, die täglich mit den Produkten arbeiten, und die Reibungsverluste zu beseitigen, die ihre Arbeit verlangsamen.
2025 – KI hält Einzug in Arbeitsabläufe, ModelBuilder kommt ins Web und Produkte werden zusammengeführt
Bis 2025 war die No-Code- und Low-Code-Grundlage so ausgereift, dass Esri begann, darauf etwas wirklich Transformierendes aufzubauen: KI-Assistenten, die Eingaben in natürlicher Sprache verstehen und daraus GIS-Ergebnisse erzeugen.
Die Initiative rund um KI-Assistenten, die Ende 2024 erstmals vorgestellt und im Laufe des Jahres 2025 deutlich erweitert wurde, brachte die Interaktion in natürlicher Sprache in Arbeitsabläufe, die zuvor vorausgesetzt hatten, dass Nutzende nicht nur wussten, was sie erreichen wollten, sondern auch, welches Werkzeug, Bedienfeld oder welche Konfigurationsoption dafür erforderlich war.
Ob bei der Datenerfassung, der kartografischen Beschriftung, der Übersetzung, der App-Erstellung, der Programmierung oder dem Storytelling: Nutzende können ihre Absicht nun in Form einer natürlichen Unterhaltung beschreiben und erhalten gezielte Unterstützung auf dem Weg zum gewünschten Ergebnis. Die Hürde zwischen „Was möchte ich erreichen?“ und „Welches Werkzeug erledigt das für mich?“ schrumpft damit auf ein einziges Texteingabefeld.
Mit dem Release von ArcGIS Pro im Mai 2025 wurden semantische Suchfunktionen und Werkzeugvorschläge direkt in ModelBuilder integriert. Dadurch können Nutzende das passende Analysewerkzeug finden, indem sie beschreiben, was sie erreichen möchten, anstatt sich an den exakten Namen eines Werkzeugs erinnern zu müssen. Dasselbe Release vereinfachte zudem die Extraktion von Vermessungsmaßen durch einen neuen COGO-Reader (Coordinate Geometry) und verbesserte die Zusammenarbeit mithilfe von Portal-Projekten. Beide Neuerungen zielen darauf ab, die Zeit zwischen Daten und Entscheidungsfindung zu verkürzen.
ModelBuilder selbst, das visuelle Werkzeug zur Erstellung von Workflows, mit dem GIS-Analyst:innen räumliche Verarbeitungsschritte ohne Programmieraufwand miteinander verknüpfen können, erreichte im Juni 2025 die allgemeine Verfügbarkeit in ArcGIS Online. Erstmals können Nutzende komplexe, mehrstufige räumliche Analyse-Workflows vollständig im Browser entwerfen, ausführen und teilen, ohne Desktop-Software installieren zu müssen. Die Einführung von ModelBuilder in ArcGIS Online war ein bedeutender Meilenstein in Esris Bestrebungen zur Demokratisierung von GIS: Leistungsstarke Analysefunktionen wurden von einem Werkzeug, das eine Desktop-Installation erfordert, in eine Umgebung überführt, die lediglich eine Internetverbindung voraussetzt.
Wir vereinfachen die Nutzung von ArcGIS weiterhin, indem wir die Bereitstellung und Strukturierung von Erweiterungen neu gestalten. Im Laufe der Zeit haben sich einige Produkte, die eng verwandte Anwendungsfälle adressieren, unabhängig voneinander entwickelt, obwohl sie auf denselben grundlegenden Werkzeugen, Arbeitsabläufen und Nutzererfahrungen basieren. Durch die Konsolidierung dieser Angebote reduzieren wir Doppelungen und schaffen mehr Klarheit darüber, wie Kund:innen die für sie benötigten Funktionen entdecken und einsetzen können.
Ein Beispiel hierfür ist die Zusammenführung von ArcGIS Production Mapping und ArcGIS Defense Mapping zu ArcGIS Topographic Mapping. Dadurch werden ähnliche Prozesse der Kartenerstellung in einer einzigen, klar definierten Erweiterung gebündelt, die sowohl für zivile als auch für militärische Kartierungsanforderungen ausgelegt ist. Diese Änderung wurde mit den Releases von ArcGIS Pro und ArcGIS Enterprise im vierten Quartal 2025 eingeführt.
Ein ähnlicher Ansatz wird im Bereich des Managements linearer Infrastrukturanlagen verfolgt. ArcGIS Roads and Highways und ArcGIS Pipeline Referencing, zwei Produkte, die vergleichbare Herausforderungen in unterschiedlichen Branchen lösen, wurden zu ArcGIS Linear Referencing zusammengeführt. Dadurch wird ArcGIS vereinfacht, da ein einziges Produkt für Anwendungsbereiche in den Bereichen Verkehr, Versorgung und weitere Infrastruktursektoren zur Verfügung steht. Diese Änderung wird mit den Releases von ArcGIS Pro und ArcGIS Enterprise im vierten Quartal 2026 verfügbar sein.
Darüber hinaus haben wir die Einstiegshürden gesenkt, indem die separate Lizenzierung für die Indoor-Positionierung entfällt. ArcGIS IPS wird künftig nicht mehr als eigenständige Erweiterung angeboten, sondern direkt als Bestandteil von ArcGIS bereitgestellt. Dadurch werden die anfänglichen Infrastrukturkosten für die Einführung und den Betrieb eines Indoor-Positionierungssystems erheblich reduziert.
Zusammen spiegeln diese Änderungen eine konsequente Strategie wider: Vereinfachung nicht durch die Reduzierung von Funktionen, sondern durch deren Organisation, Bündelung und Bereitstellung in einer Form, die leichter verständlich, zugänglich und nutzbar ist.
2026 – Analysen für alle, KI überall und ein neu gestaltetes Entwickler-Kit
Die Geschichte der Vereinfachung erreichte Anfang 2026 ein neues Kapitel mit einem Release, das einen der bedeutendsten Wandel in der Geschichte von ArcGIS abschloss.
Im Februar 2026 kündigten wir an, dass ModelBuilder-Workflows nun direkt als Web-Tools in ArcGIS Online veröffentlicht werden können. Die in ModelBuilder entworfenen mehrstufigen Workflows lassen sich damit als schlanke Analysewerkzeuge bereitstellen, die direkt in Map Viewer, Experience Builder und anderen Webanwendungen genutzt werden können. Das Ergebnis ist, dass individuell entwickelte räumliche Analysen nicht länger auf GIS-Spezialist:innen beschränkt sind. Sie stehen nun in der gesamten Organisation zur Verfügung und ermöglichen es allen Mitarbeitenden, leistungsstarke und standardisierte Workflows mit nur wenigen Klicks auszuführen.
Dies stellt den Höhepunkt einer fünfjährigen Entwicklung dar. Im Jahr 2021 war die Erstellung von Anwendungen ohne Programmieraufwand noch ein Versprechen. Im Jahr 2023 brachten No-Code-Analyse-Widgets analytische Funktionen direkt in diese Anwendungen. 2025 wurde ModelBuilder browserbasiert nutzbar. Und 2026 konnten die von GIS-Spezialist:innen erstellten Modelle so paketiert und bereitgestellt werden, dass auch Personen ohne Spezialkenntnisse sie ausführen können. Damit wurde die gesamte Analysekette, von der Entwicklung über die Bereitstellung bis hin zur Nutzung, demokratisiert.
Das Portfolio der KI-Assistenten wurde Anfang 2026 weiter ausgebaut. Hinzu kamen der Notebooks Assistant, der Nutzende bei der programmatischen Arbeit mit räumlichen Daten unterstützt, der Solutions Assistant, der Organisationen dabei hilft, die passende vorkonfigurierte ArcGIS Solution in verschiedenen Sprachen zu finden und bereitzustellen, sowie der Item Details Assistant, der die Dokumentation und Auffindbarkeit von Daten innerhalb des Portals einer Organisation erleichtert. Das KI-Update vom Februar 2026 führte außerdem eine neue rollenbasierte Berechtigung zur Aktivierung von KI-Assistenten innerhalb einer Organisation ein und etablierte ein Early-Adopter-Community-Programm, das Nutzende in einen direkten Feedbackprozess mit den Produktteams einbindet, die diese Funktionen entwickeln.
Für Entwickler:innen vollzieht das ArcGIS Maps SDK for JavaScript mit Version 5.0 den vollständigen Übergang zu einer komponentenbasierten Architektur. Dadurch werden agentische Web-Mapping-Anwendungen möglich, bei denen Nutzende über dialogbasierte Eingaben mit Anwendungen interagieren können. Das Komponentenmodell erleichtert die Entwicklung individueller Anwendungen, indem komplexe GIS-Funktionen in konfigurierbare, webbasierten Standards entsprechende Komponenten gekapselt werden. Darüber hinaus wird die Vereinfachung der Benutzeroberfläche ausdrücklich als zentrales Gestaltungsprinzip berücksichtigt. Verschiedene Konfigurationsoptionen ermöglichen die Steuerung, welche Elemente angezeigt werden und wie Nutzende mit ihnen interagieren können.
Was das alles für Ihre Organisation bedeutet

Die praktische Konsequenz aus fünf Jahren der Vereinfachung ist, dass ArcGIS im Jahr 2026 ein grundlegend anderes Angebot darstellt als noch im Jahr 2021. Und das nicht nur hinsichtlich seiner Funktionen, sondern auch in Bezug darauf, wer diese nutzen kann – unabhängig von der Größe einer Organisation oder der jeweiligen Branche.
Im Jahr 2021 erforderte die Erstellung einer öffentlich zugänglichen Webanwendung mit ArcGIS entweder Entwickler:innen oder GIS-Spezialist:innen mit Kenntnissen in der Webkonfiguration. Heute kann jede Person mit ArcGIS Online mithilfe des Express-Modus im Experience Builder oder einer Vorlage aus Instant Apps eine Anwendung erstellen und veröffentlichen.
Im Jahr 2021 setzte die Durchführung einer mehrstufigen räumlichen Analyse ArcGIS Pro, eine Desktop-Lizenz und das notwendige Fachwissen voraus, um Geoverarbeitungswerkzeuge miteinander zu kombinieren. Heute kann dieselbe Analyse im Browser mit ModelBuilder in ArcGIS Online erstellt, als Web-Tool gespeichert und so bereitgestellt werden, dass alle autorisierten Nutzenden einer Organisation sie mit wenigen Klicks ausführen können.
Im Jahr 2021 bedeutete die Suche nach dem richtigen ArcGIS-Werkzeug für eine bestimmte Aufgabe, dass man wissen musste, dass dieses Werkzeug überhaupt existiert. Heute kann ein KI-Assistent mithilfe natürlicher Sprache das passende Werkzeug finden, Alternativen vorschlagen und die Nutzenden durch die Konfiguration führen.
Der Abstand zwischen den Möglichkeiten der Plattform und den Fähigkeiten typischer Nutzender war noch nie so gering. GIS-Aufgaben, für die früher monatelange Schulungen erforderlich waren, können heute auch von Personen erledigt werden, die erst seit kurzer Zeit mit ArcGIS arbeiten. Esri hat gezielt daran gearbeitet, den Einstieg zu erleichtern, die Wege innerhalb der Plattform klarer zu gestalten und die Werkzeuge intuitiver nutzbar zu machen.
Das ist die Geschichte der vergangenen fünf Jahre. Und betrachtet man die Entwicklung dieser letzten fünf Jahre, dann erscheinen die kommenden fünf Jahre noch vielversprechender.
Erfahren Sie auf esri.com/arcgis, was ArcGIS für Sie leisten kann.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine Übersetzung des englischsprachigen Originalartikels. Den Originalbeitrag finden Sie hier:








