Für die Visualisierung von Daten und die Erstellung von Karten bietet ArcGIS leistungsstarke Werkzeuge. Die Antworten auf die Fragen in den GIS Talk Tech Tracks beantworten wir in unserer aktuellen Serie im Blog. In diesem Beitrag: Kartenerstellung und Visualisierung.

Vortrag:  Kartenerstellung und Visualisierung mit ArcGIS Pro

Nein. Wenn Beschriftungen in Annotationen konvertieren werden, muss entschieden werden, ob Standard-Features oder feature-bezogene Annotations-Features erstellt werden sollen.
ArcGIS Pro unterstützt jetzt Transparenzen mit Export nach PDF, ohne dass eine Rasterung stattfindet.
Nein. Daten eines Datensatzes können über verschieden Maßstabsbereiche hinweg verschieden symbolisiert werden. Dies ist ein rein grafischer Effekt. Für die Generalisierung gibt es verschiedenste Geoprozessierungswerkzeuge für die Model Generalisierung als auch für die kartografische Verdrängung. Eine automatisierte Generalisierung erreicht man mit der Verkettung der Werkzeuge im ModelBuilder.
Mit ArcGIS Pro können die für die Durchführung eines Projekts erforderlichen Ressourcen an einem Ort organisiert werden. Diese neue Struktur enthält unter anderem multiple Karten und Layouts. Innerhalb eines Projekts können so viele verschieden Layouts wie notwendig erstellt werden.
Ja. Es gibt zwei verschieden Arten dynamischer Texte Dynamischer Text in einem Kartenlayout und dynamischer Text in einer Kartenserie. Dynamischer Text in einem Kartenlayout ändert sich basierend auf den aktuellen Eigenschaften des Projekts, des Kartenrahmens, der Karte und so weiter. Die Verwendung von dynamischen Text bei Kartenserien ist ein zentrales Element. Mit ihm lassen sich wichtige Informationen des Seitenlayouts beim Umblättern von Seiten dynamisch ändern. Zu diesen Informationen gehört Text für Seitentitel, Seitenzahlen, Beschriftungen für benachbarte Seiten und andere Attribute des Index-Layers.
Für die Einbindung von öffentlich zur Verfügung gestellten Stream-Layern in ArcGIS Pro benötigt man keine spezielle Lizenz. Wenn eigene Stream-Layer in ArcGIS Pro genutzt werden sollen, müssen diese über einen ArcGIS GeoEvent Server publiziert werden. Der ArcGIS GeoEvent Server ist eine Lizenzierungsrolle von ArcGIS Server, einer Softwarekomponente von ArcGIS Enterprise.
Die Möglichkeit aus ArcGIS Pro direkt auf ArcGIS Server zu publizieren (ohne Föderierung mit Portal for ArcGIS) ist für die ArcGIS Pro Version 2.3 (Q1 2019) angekündigt.

Vortrag: Smart Mapping mit Arcade

Mit Arcade erstellte Attributfelder können nur weiterverwendet werden, wenn diese mit einer Feldberechnung mit Arcade-Ausdrücken durchgeführt wurde. Diese Funktion ist aktuell nur in ArcGIS Online möglich und noch nicht in der aktuellen ArcGIS Enterprise Version (10.6.1) implementiert.
Aktuell besteht keine Möglichkeit JavaScript oder Python in Arcade einzubinden.
Der umgekehrte Fall wird allerdings genutzt. Also die Nutzung von Arcade in unseren JavaScript-Bibliotheken
Arcade ist keine vollumfängliche Skriptsprache und dient lediglich für die on-the-fly Neuberechnung von Werten.
Arcade wurde eingeführt, da wir ein einfach ausführbares Skripting in unterschiedlichen Umgebungen (native Apps, Webanwendungen, ArcGIS Pro) benötigt haben. Es sollte nicht notwendig sein (v.a. Im Webumfed) eigene Parser einsetzen zu müssen. Sowohl aus Gründen der Sicherheit (das Laden von Bibliotheken ist ein potentielles Risiko) als auch aus Gründen der Kompatibilität zwischen den unterschiedlichsten Plattformen und Browserversionen.
Damit ist die Umstellung unserer eigenen JavaScript APIs gemeint. Wir stellen unsere eigenen Webanwendungen von ArcGIS API for JavaScript von 3.x nach 4.x um. Dieser Prozess dauert noch an.
Man kann mit allen JavaScript Umgebungen auf die REST Dienste von ArcGIS Online zugreifen. Für Leaflet hat Esri auch Bibliotheken bereitgestellt, die die Arbeit erleichtern (https://github.com/Esri/esri-leaflet). Bei der Verwendung von Third party APIs ist unbedingt die Namensnennung der Datenlieferanten zu beachten (https://developers.arcgis.com/terms/attribution/).

Mit HTML und Arcade lassen sich nur die Inhalte der Pop-ups beeinflussen, nicht die Form oder Größe des Pop-up-Fensters.
Eine stärkere Einflussnahme auf das Design der Pop-ups im MapViewer wird erst im Laufe von 2019 möglich sein, wenn die neue JS-Umgebung (ArcGIS API for Javascripts 4.x) komplett ausgerollt ist. Natürlich können eigene WebApps mit der ArcGIS API for JavaScript schon jetzt selbst geschrieben werden.


Arcade ist eine neue Scriptsprache und wird stetig weiter in die ArcGIS Plattform implementiert.


Arcade soll in der gesamten ArcGIS Plattform unterstützt werden. Mit jedem neuen Release wird Arcade besser in den Apps implementiert.


Die Einstellung von benutzerdefinierten Icons für Cluster werden in den aktuellen Releases von ArcGIS Online und ArcGIS Enterprise 10.6.1 nicht unterstützt.

Vortrag: Esri Story Maps – Storytelling mit ArcGIS

Derzeit wird die Offline-Verwendung von Story Maps nicht unterstützt. Um Story Maps verwenden zu können, müssen die Leser über eine Verbindung mit dem Internet oder, bei ArcGIS Enterprise, mit Ihrem Unternehmensnetzwerk verfügen.
Story Maps sind Teil von ArcGIS Online bzw. ArcGIS Enterprise und können von Level 2 Nutzern (demnächst User Type “Creator”) erstellt werden. Sind Story Maps öffentlich freigegeben, benötigt man keinen ArcGIS Online bzw. Enterprise Nutzer, um sie zu lesen
Es gibt keine besonderen Anforderungen bezüglich der Mindestbandbreite. Wenn die Bandbreite für die normale Internetnutzung (mit Karten) ausreicht, dann reicht sie auch für die Nutzung von Story Maps aus (mehr zu Network Design Guidelines unter http://wiki.gis.com/wiki/index.php/Network_Design_Guidelines ). Eine Ausnahme können 3D-Szenen sein, die zum Teil eine höhere Bandbreite benötigen
Für Story Maps gelten die gleichen Freigabekonzepte, wie für alle Inhalte in ArcGIS Online bzw. Enterprise. Es können also nur Nutzer, für die eine Story Map freigegeben ist, diese auch sehen. Ein extra Passwort muss nicht vergeben werden.
Ja. Alles mit einer URL kann eingebunden werden. Hier finden Sie nähere Informationen zum Einbinden von Dashboards: https://www.esri.com/arcgis-blog/products/story-maps/mapping/including-charts-in-story-maps/
Innerhalb ArcGIS kann man nach Titel, Beschreibung oder Tags von Story Maps suchen. Kennt man den Titel, findet man Story Maps auch über Google.
Die Apps Story Map Journal und Story Map Cascade bieten eine Druckoption (über die Schaltfläche „Link“ in der Kopfzeile), mit der eine PDF-Datei erstellt werden kann.
Man kann auch Videos hinzufügen, die man selbst hostet z.B. auf einem eigenen Webserver oder einem cloud-basierten Datei-Hosting-Dienst wie Dropbox, Box oder Amazon S3. Voraussetzung ist aber, dass die Videos öffentlich zugänglich sind. Dieser Blog-Beitrag beschreibt eine einfache Methode zum Bereitstellen eigener Videos, damit sie in Story Maps verwendet werden können: https://developerscorner.storymaps.arcgis.com/a-simple-way-to-host-videos-for-story-maps-2b73874289e4
Bislang ist keine Navigationsfunktion in Story Maps integriert.

Vortrag: Vector Tiles in der ArcGIS Plattform

Man benötigt ein vollständiges ArcGIS Enterprise Base Deployment (Portal for ArcGIS, ArcGIS Server als Hosting Server und ArcGIS Data Store (Relational)) ab Version 10.4. oder ArcGIS Online.
Ja, sofern man nicht auf ArcGIS Online publiziert. In einer Enterprise-Umgebung wird ein vollständiges ArcGIS Enterprise Base Deployment (Portal for ArcGIS, ArcGIS Server als Hosting Server und ArcGIS Data Store (Relational)) ab Version 10.4 benötigt.
Man benötigt ein vollständiges ArcGIS Enterprise Base Deployment (Portal for ArcGIS, ArcGIS Server als Hosting Server und ArcGIS Data Store (Relational)) ab Version 10.4
Vector Tiles werden nicht in einer File Geodatabase gespeichert. Wenn man Vector Tiles in ArcGIS Pro erzeugt, wird ein Vector Tile Package erstellt. Dieses beinhaltet unter anderem die Vektorkacheln, das Style File und die Schriften. Vector Tile Packages können direkt in ArcGIS Pro dargestellt werden. Weiter Infos gibt es unter: http://pro.arcgis.com/de/pro-app/help/sharing/overview/vector-tile-package.htm
Die Performance beim Erzeugen von Vector Tile Packages wird in erster Linie durch die Anzahl Stützpunkte der Vektordaten bestimmt. Darüber hinaus verweisen wir auf folgenden Eintrag in der Online-Help, der erläutert, wie beim Erstellen einer effizienten Karte zum Generieren von Vector Tiles vorzugehen ist: http://pro.arcgis.com/de/pro-app/help/mapping/map-authoring/author-a-map-for-vector-tile-creation.htm.
Nein. Die Idee wurde jedoch auf GeoNet in der Rubrik ArcGIS Ideas aufgeworfen: https://community.esri.com/ideas/13856-adding-support-of-annotation-in-vector-tile-packages.
Aktuell nicht, siehe obige Frage. Die aufgeführte Idee hat den Status «Reviewed», d.h. sie wird aktuell geprüft und kommt eventuell in den Product Plan.
Die Massstabszahlen müssen sich zwischen den einzelnen Massstabsstufen jeweils verdoppeln resp. halbieren. Zwischenmaßstäbe sind daher nicht möglich. Dies ist unter folgendem Link dokumentiert: http://pro.arcgis.com/de/pro-app/tool-reference/data-management/create-vector-tile-index.htm.
Ja. In der ArcGIS API for JavaScript wird die REST-URL des Style Files referenziert.
Vector Tiles können sowohl in ArcGIS Pro als auch im Web gedruckt werden. Siehe auch https://developers.arcgis.com/javascript/latest/sample-code/widgets-print-vectortiles/index.html
Nein. Wir empfehlen bei Rasterdaten, wie zum Beispiel bei Luftbildern oder Reliefschattierungen nur in Ausnahmefällen eine Publikation als Vector Tile Layer und stellen dies auch nicht zur Verfügung.
Vector Tile Layer können mit Raster Tile Layer in einer WebMap kombiniert werden. Wir empfehlen, Layer mit Reliefschattierungen oder mit Luftbilddaten als Raster Layer zu publizieren. Diese können mit Vector Tile Layer, die zum Beispiel Straßendaten enthalten kombiniert werden.
https://pro.arcgis.com/de/pro-app/help/mapping/map-authoring/author-a-map-for-vector-tile-creation.htm

Vortrag: Mobile Kartenpakete: kompaktes Datenformat zur Offline-Nutzung

Beim ArcGIS Pro Workflow geht es nicht, da nur vollständige, read-only MMPKs erstellt werden, welche anschließend am Client ausgetauscht werden müssen. Bei den beiden ArcGIS Runtime Workflows hingegen ist es sogar Teil des Sync-Konzeptes. Hier werden nach der clientseitigen Erstellung (on-demand) oder Download (preplanned) von „exploded“ MMPKs nur Deltas (Differenz) zwischen der mobilen Datenbank und den FeatureServices/Tables übertragen.
Das Beispiel war 215 Megabyte groß. Bestandteile waren eine mobile Datenbank für Features, eine Vector Tile Basemap, ein Geocoder und ein Netzwerk für Routing.
ArcGIS Pro Workflow:
Dienste können hier nicht eingebunden und dadurch „exportiert“ werden. Die nutzbaren Formate finden Sie hier:
https://pro.arcgis.com/de/pro-app/tool-reference/data-management/create-mobile-map-package.htm

ArcGIS Runtime Workflow:
Hier sind im Gegensatz zum ArcGIS Pro Workflow ausschließlich Dienste die Datenquelle. Deshalb können auch derzeit keine Geocoder oder Routing-Netzwerke auf diesem Wege offline zur Verfügung gestellt werden. Als „Rasterformate“ unterstützt werden gecachte MapServices, ImageServices und Vector Tile Services. Diese müssen die entsprechenden Rechte für den Export besitzen.

Ja, mit der ArcGIS API for Python:
https://developers.arcgis.com/python/

https://esri.github.io/arcgis-python-api/apidoc/html/arcgis.mapping.html#offlinemapareamanager

Für iOS ist das Release für Ende November geplant und für iOS im Q1 2019:
https://www.esri.com/arcgis-blog/products/collector/field-mobility/collector-for-arcgis-releasing-the-aurora-project/