Daten sind der Treibstoff unserer Informationsgesellschaft. Dabei gilt: Je einfacher der Datenzugang, desto schneller der Informationsgewinn. Mit ArcGIS Open Data und ArcGIS Hub bietet Esri Lösungen für einen reibungsfreien Informationsaustausch – auf Daten- und Serviceebene. Mehr zum Thema ‚Austausch und Zusammenarbeit‘ mit ArcGIS lesen Sie in unserem Q&A.

Aktuell können Dienste noch per http und https verfügbar gemacht werden. Tendenziell geht die Entwicklung aber in Richtung https.
Wie sich der Datentransport sicherer gestalten lässt, lesen Sie in diesem ArcGIS Blog-Beitrag: https://arcgis.esri.de/verbesserungen-beim-sicheren-datentransport-im-jahr-2019/
Hier muss zwischen der Bereitstellung und Veröffentlichung der Daten und der Konfiguration des Open Data-Portals (der Portal-Website) unterschieden werden:
Die Bereitstellung und Veröffentlichung der Daten sowie das Einrichten von Gruppen kann über die Python API bzw. grundsätzlich über Python-Skripte erfolgen. Bei der Veröffentlichung der Dienste ist es ebenfalls möglich, auf automatisierte FME-Prozesse zurückzugreifen.
Die eigentliche Konfiguration der Portalseite lässt sich jedoch nicht automatisieren. Der Nutzer muss per Drag&Drop definieren, wo auf der Seite er welches Element platzieren möchte.
Es können auch Layer und Dateien referenziert werden, die nicht auf ArcGIS Online gehosted werden. Wichtig ist jedoch, dass solche Layer und Dateien vorher als Elemente in ArcGIS Online angelegt wurden. Diese Elemente beinhalten dann eine Referenz auf den extern gehosteten Datensatz (Mehr dazu unter: https://bit.ly/2TmD5Qx).
Keine, vorausgesetzt Sie arbeiten schon mit ArcGIS Online – zum Beispiel über ein Enterprise Agreement, wie es bereits viele Kommunen nutzen. ArcGIS Open Data ist der kostenfreie Bestandteil von ArcGIS Hub, der in Ihrer ArcGIS Online Subskription enthalten ist. Diesen müssen Sie lediglich über die Organisations-Einstellungen aktivieren und konfigurieren.
Sensible und sicherheitsrelevante Daten werden erst gar nicht übernommen. Im Vorfeld der Erstellung der FME-Prozesse finden intensive Gespräche mit den Fachbereichen statt. Dabei klären wir, welche Attribute übernommen werden dürfen. Die Fachbereiche haben natürlich die Möglichkeit, Daten zurückzuhalten.
Die Prozesse sollen in der Regel automatisiert ablaufen. Die Frequenz der Aktualisierungen ist variabel (täglich, wöchentlich, monatlich, etc.) und nur dadurch begrenzt, wie lange ein Prozess für einen Durchlauf benötigt. Theoretisch kann dieser nach Abschluss direkt wieder starten und den Datenbestand erneut aktualisieren. Die Prozesse lassen sich jedoch auch manuell starten.
Bisher verfügen wir über keine Informationen darüber, wie oft auf die INSPIRE-Daten und Services zugegriffen wird. Für den Betrieb und die Veröffentlichung der Daten ist zudem nicht das LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz) zuständig, sondern der Landesbetrieb IT.NRW (Information und Technik Nordrhein-Westfalen). Dieser kann dazu Auskunft geben.
Nein. Da INSPIRE-Daten nur einen lesenden Zugriff ermöglichen und somit keine Veränderung der Daten stattfindet, ist dies nicht vorgesehen. Die Fachsysteme sind hier führend und sollen es auch bleiben.
In der Regel greifen wir nicht direkt auf die Tabellen der Datenbanken der Fachsysteme zu, sondern auf definierte Views oder Exporte (z.B. CSV, Excel, etc.). Die Fachbereiche haben volle Kontrolle darüber, welche Daten sie uns zu welchem Zeitpunkt zur Verfügung stellen. Die FME-Prozesse greifen immer auf den aktuellen Stand zu und importieren diesen in die DFS. Wenn kein aktualisierter Stand vorhanden ist, schaltet sich der Prozess ab.
Nein, denn ArcGIS for INSPIRE bildet das Mittelstück in der Gesamtarchitektur. ArcGIS for INSPIRE stellt das Datenmodell der Annex-Themen zur Verfügung und kann die Daten INSPIRE-konform als View- und/oder als Download-Service veröffentlichen.

Ein Front-End, also ein Web-Client zur Visualisierung der Daten, ist nicht enthalten. Stattdessen dient Cadenza von Disy als Front-End und somit der Visualisierung und Auswertung der Daten. Die Grundlage bilden hier jedoch nicht die INSPIRE-konformen Daten, sondern die Daten innerhalb der DFS.

Ja, das Projekt bezieht sich auf die Daten des LANUV in NRW, wobei das Prinzip grundsätzlich übertragbar ist.
Ja, Bebauungspläne fallen unter den INSPIRE-Themenbereich Bodennutzung (Annex III). Dieses Thema ist im Geodatabase-Template implementiert und kann über ArcGIS for INSPIRE als Dienst bereitgestellt werden.