Haben Sie schon einmal ein Dashboard geöffnet und sich sofort überfordert, abgelenkt oder unsicher gefühlt, wo Sie zuerst hinschauen sollen – ohne zu wissen, warum?
Diese Reaktion hat in der Regel nichts mit den Daten selbst zu tun. Sie ist eine Reaktion auf visuelle Unruhe: konkurrierende Farben, übermäßige Hervorhebungen und gestalterische Entscheidungen, die Ihre Aufmerksamkeit in zu viele Richtungen gleichzeitig lenken.
Ein paar Tipps
Dieses Video erklärt, woher diese Unruhe kommt und wie man sie eindämmen kann…
Die wichtigsten Punkte auf einen Blick
Wir fassen die Ursachen von unruhig wirkenden Dashboards zusammen und zeigen, wie man am besten damit umgehen kann:
Die Ursachen von Dashboard‑Rauschen
- Überbetonte Themen und ein überladenes Design konkurrieren mit den Daten um Aufmerksamkeit.
- Übermäßiger oder uneinheitlicher Einsatz von Farben sorgt für visuelle Unordnung und lenkt ab.
- Zufällig angeordnete Inhalte und eine schwache Hierarchie zwingen die User dazu, nach dem Sinn zu suchen.
- Dichter Text und falsche Entscheidungen bei der Visualisierung erhöhen die kognitive Belastung.
- Dashboards für jedermann sind am Ende häufig für niemanden wirklich hilfreich.
Ein Dashboard sollte Fragen beantworten
- Effektive Dashboards basieren auf einer kleinen Auswahl klarer, zielgerichteter Fragen.
- Zu den gängigen Fragen gehören: Ist alles in Ordnung?, Wie schneiden wir ab? und Was ändert sich?
- Ist die Fragestellung unklar, wirkt das Design unkonzentriert und überladen.
- Die Fragen sollten das Layout und die Schwerpunkte bestimmen – nicht die verfügbaren Daten oder Diagrammtypen.
Umgang mit einem überladenen Dashboard
- Gestalten Sie das Dashboard bewusst „langweilig“, um Reibungsverluste zu reduzieren und die Übersichtlichkeit zu erhöhen.
- Entfernen Sie alles, was nicht direkt zur Beantwortung der Hauptfrage beiträgt.
- Schaffen Sie eine klare visuelle Hierarchie, damit die User wissen, worauf sie zuerst achten müssen.
- Verwenden Sie zurückhaltende Designs und dezente Farben und heben Sie nur das hervor, was wirklich wichtig ist.
- Stellen Sie eine zentrale Erkenntnis in den Vordergrund, anstatt zu versuchen, alles auf einmal hervorzuheben.
- Um zu erfahren, wie Sie die „Map Muting“-Technik anwenden können, lesen Sie diesen Blogbeitrag.
Hinweis: Dieser Artikel ist eine deutsche Übersetzung des englischen Originals. Den Originalbeitrag finden Sie hier:




