Datenerfassung und -verarbeitung gehören zu den ureigensten Aufgaben in einem GIS. In ArcGIS stehen leistungsstarke Werkzeuge und Apps für die unterschiedlichsten Fragestellungen und Datentypen zur Verfügung – ganz gleich, ob es sich um 2D-Daten, 3D-Daten, Bilddaten oder Lidar-Daten handelt. Erfahren Sie in diesem Track mehr über die zahlreichen Möglichkeiten und vielseitigen Apps für die Datenerfassung und -verarbeitung mit ArcGIS.

Vortrag: ArcGIS Apps: Für jede Aufgabe die richtige App

Kostenfrei sind: Explorer for ArcGIS und ArcGIS Earth.
In Kombination mit ArcGIS Online oder ArcGIS Enterprise kostenlos nutzbar sind:
• Collector for ArcGIS
• Workforce for ArcGIS
• Surver123 for ArcGIS
• ArcGIS Maps for Office
• Operations Dashboard for ArcGIS
• AppStudio Basic Apps, z.B. Quick Report
• Web App Templates, z.B. Story Maps, Crowdsource Polling
• Web AppBuilder Apps

In Kombination mit einer ArcGIS Developer Subscription Builder kostenlos nutzbar sind:
• Web App Templates, z.B. Story Maps, Crowdsource Polling
• Web AppBuilder Apps

Neben ArcGIS Online oder ArcGIS Enterprise sind zusätzliche Lizenzen erforderlich für:
• Drone2Map for ArcGIS
• ArcGIS Pro
• Esri Maps for SharePoint
• Esri Maps for Adobe Creative Cloud
• Insights for ArcGIS
• ArcGIS Business Analyst
• ArcGIS Hub / Initiatives
• Navigator for ArcGIS
• Esri CityEngine
Der User Type „Editor“ wird mit dem ArcGIS Online Dezember Release eingeführt. In ArcGIS Enterprise kommt er mit dem 10.7 Release in Q1 2019.

Vortrag: ArcGIS als Instrument der Fernerkundung

ArcGIS Pro Advanced stellt mit Orthomapping diese Funktionalität bereit (https://pro.arcgis.com/de/pro-app/help/data/imagery/create-an-ortho-mapping-workspace-from-satellite-imagery.htm). Drone2Map bleibt der Verarbeitung von Aufnahmen aus Drohnenflügen vorbehalten.
In ArcGIS gibt es drei Möglichkeiten, um Bilddaten von eigenen Drohnen zu Orthofotos oder Höhenmodellen bzw. Punktwolken zu rechnen: mit der Standalone-Premium App Drone2Map, mit ArcGIS Pro Advanced (Orthomapping) und serverbasiert auf ArcGIS Enterprise mit dem Orthomaker.
Nein, ENVI bzw. die Firma Harris, stellt als Partner Erweiterungen für ArcGIS bereit. Sie hat jedoch, soweit bekannt, keinen direkten Einfluss auf die Entwicklung der Kernsoftware.
Image Services können mit Verarbeitungsvorlagen, die etwa Bänder auf bestimmte Art und Weise kombinieren, angereichert werden. Das geschieht bei der Veröffentlichung des Services. Dabei sind auch Verarbeitungsvorlagen möglich, auf die interaktiv eingegriffen werden kann, etwa für die Definition von eigenen Kombinationen (Bsp.: Sentinel Explorer). Image Services lassen sich aber auch in ArcGIS Desktop noch analysieren und hier mit eigenen Raster Funktionen oder Funktionsketten bearbeiten.
ArcGIS Pro kann Radardaten visualisieren, darüber hinaus stehen Filter bereit. Eine Vorprozessierung mit Standardwerkzeugen ist nicht möglich (allerdings über Python integrierbar).
Ja, für solche Anwendungsbereiche stehen verschiedene Lösungsansätze (Objektextraktion mittels Indizes, Bildklassifikation oder Deep Learning) zur Verfügung. Die Ergebnisse sind natürlich interoperabel, also etwa als TIF-Datei exportierbar.
Die meisten Raster-Funktionen sind mit einer ArcGIS Pro Basic-Lizenz nutzbar. Einige Funktionen erfordern eine Spatial Analyst- oder Image Analyst-Lizenz. Das sind im Wesentlichen statistische Funktionen, aber auch Funktionen zur Bildklassifikation. Auch für die Bildklassifikation ist eine Spatial oder Image Analyst Lizenz notwendig.
ArcGIS Pro bietet mit dynamischen Rasterfunktionen eine sehr schnelle Möglichkeit der Bildanalyse, die auch auf Service-Seite abbildbar ist. Außerdem ist Pro direkt in die ArcGIS Plattform integriert und hat so direkten Zugriff auf verschiedenste geografische Informationen, die die Objekterkennung oder Bildklassifikation verbessern können bzw. diese erst ermöglichen.
ArcGIS Pro ist ArcGIS Desktop. ArcMap als weiterer Bestandteil des ArcGIS Desktop bietet auch sehr viele von den vorgestellten Funktionalitäten. Neuere Technologie, wie etwa die Unterstützung von Deep Learning Frameworks, wird in ArcMap allerdings nicht mehr nachgezogen. Auch sind viele Werkzeuge und Funktionen in ArcGIS Pro deutlich einfacher zugänglich und bedienbar.

Vortrag: Vom Foto zum GIS-Produkt

Der Ortho Maker ist nur über ArcGIS Enterprise inkl. Image Server verfügbar; nicht im Standalone Image Server.
Drone2Map erstellt nur georeferenzierte Orthoprodukte, daher ist eine Prozessierung ohne Georeferenz nicht möglich.
Das Mosaik Dataset als Basismodell eines Image Service bietet die Möglichkeit, Metadaten zu einzelnen Bilddaten zu hinterlegen. Diese Daten sind auch durchsuch- bzw. abfragbar, so dass sich auf dem Modell ein kombinierter Image-/Metadatenserver aufbauen lässt.
Orthomapping arbeitet nicht mit den Structure4Motion-Ansätzen wie die genannten Software-Produkte. Daher sind die Genauigkeiten nur schwer vergleichbar. Sie sollten in bestimmten Fällen aber in ähnlichen Bereichen liegen.
Für die Georeferenzierung stehen in ArcGIS Pro eigene Werkzeuge bereit. Orthomapping unterstützt nur gescannte oder digitale Luftbilder, Satellitenbild- oder UAV-Daten, also Daten, die in der Regel orthorektifiziert werden müssen.
Der Ortho Maker läuft auf einem Image Server. Wenn der Image Server Cluster über ArcGIS Enterprise konfiguriert ist, läuft der Ortho Maker auf dem Cluster
Ja, Bodenpasspunkte können hochgeladen und in den Prozess aufgenommen werden.
Oblique-Bilder können über Mosaik Datasets organisiert und über Image Server bereitgestellt werden. Image Services lassen sich generell cachen.
Das Oriented Imagery Addin für Pro kann generell solche Daten aufnehmen, wichtige Hinweise zu dem Thema finden sich in diesem GeoNet-Artikel: https://community.esri.com/thread/218194-oriented-imagery

Vortrag: Analysen und Geoverarbeitung in ArcGIS Pro

Das ist eine Frage der Konfiguration des Modells: Wenn man den Polygonlayer auch als Ausgabeparameter festlegt, bleibt das Polygon erhalten.
Ein WebTool wird wie jedes andere Element auf ArcGIS Enterprise angelegt und verfügt damit über eine Elementbeschreibung und Schlagworte. Diese können mit der Suchfunktion durchsucht oder vom Benutzer eingesehen werden.
Die vorgestellte Analyse erzeugt physisch keine neuen Daten. Daher kann sie mit einem Level 1 Named User ausgeführt werden. Sollen zum Beispiel, wie oben erwähnt, die Ergebnis-Polygone persistiert werden, d.h. neue Daten werden geschrieben.
Nein, das Modell oder das Skript muss einfach nur parametrisiert werden und kann dann über ArcGIS Enterprise zur Verfügung gestellt werden. Dabei ist es unabhängig, ob es ein Modelbuilder Model oder ein Python Skript ist.
 
Wenn die Daten einer Analyse als Layer eine WebApp hinzugefügt werden, können diese danach auch als csv, Shapefile oder Feature-Klasse in einer Geodatenbank heruntergeladen werden.
Sämtliche Prozesse (d.h. Ausführen von WebTools, Neuveröffentlichen oder Überschreiben) werden in den Protokollen des ArcGIS Servers protokolliert und sind für die Administratoren nachvollziehbar.
Da das WebTool wie jedes andere Element auf ArcGIS Enterprise von den Freigabemechanismen kontrolliert wird, kann man ein WebTool zuerst nur für eine Review-Gruppe freigeben, und es erst nach erfolgter Prüfung für die Öffentlichkeit oder unternehmensweit ausrollen.

Vortrag: Analyse und Bearbeitung in 3D

Die interaktive Analyse ist leider noch nicht für Web (Javascript API for ArcGIS) verfügbar. Sie können aber eigene Symbolosierung für 3D-Objekte vornehmen. Auch Edge Rendering wäre eine Option.
Ja. Beispielsweise kann man folgende Werkzeuge dafür verwenden:
Add Z Information (Volume auswählen)
Surface Volume
Wie vor Ort mitgeteilt, wenden Sie sich bitte per Email an uns. Vorab: Die Grafikkarten p40 und p4 sind empfehlenswert. Beide GPUs bieten die gleiche Performance wie bei physikalischen PCs.